Radurlaub 2016:

Vom Bodensee nach Kärnten

 
 

Vor fünf Jahren sind wir schon einmal im strömenden Regen von Lindau aus gestartet. Diesmal hoffen wir mehr Glück zu haben.


Wie immer hat Sabine die Tour ausgeklügelt und Klaus die Etappen geplant.


Eckdaten zur geplanten Route:

  1. Lindau - Lech - Zürs - St. Anton - Reschensee - Meran - Como - Bozen - Welschnofen - Arabba - Cortina d‘Ampezzo - Auronzo di Cadore - Kötschach-Mauthen - Millstätter See

  2. ca. 800 km, 11.000 Höhenmeter


Gepäck:

  1. auf jedem Fahrrad hinten 2 Packtaschen à 24 l Volumen, vorn 2 Taschen à 13 l Volumen, insgesamt mind. 15 kg je Rad,  und ein "Handgepäck" als Lenkertasche

  2. In den Packtaschen sind außer Kleidung und Waschzeug noch Schlafmatten, Kissen, Werkzeug, Badeschlappen und Fahrradschloß unterzubringen

  3. Schlafsäcke und Zelt werden separat in wasserdichten Säcken auf dem Gepäckträger befestigt


Um nicht auf einen Stromanschluß auf dem Campingplatz angewiesen zu sein, haben wir wieder unser Solarpanel dabei, welches wir an sonnigen Tagen oben aufs Gepäck schnallen können. Die Kapazität reicht zum Aufladen unserer Handys locker aus, eine aufgeladene Powerbank bildet die Reserve. Zusätzlich nehmen wir auch einen Eurostecker mit, wie er auf den meisten Campingplätzen mit Stromanschluss erforderlich ist.


Erstmalig haben wir ein Tarp dabei, daß unseren Zelteingang bei Regen überdachen soll. Die beide dazugehörigen Stangen sind dreiteilig und passen daher in einen Packsack. Mal sehen, ob wir einen Regenschutz überhaupt brauchen.

Vorbereitung

Donnerstag, 21. Juli 2016

Fotos des Tages


 

Die Nacht war kurz und wir sind eigentlich viel zu müde zum Aufstehen. Aber die Vorfreude treibt uns pünktlich aufs Rad - es ist sieben Uhr am Morgen. Die Sonne lacht, es ist warm. Und so ist die Fahrt nach Leichlingen schon wie eine Etappe in den Bergen.


Wegen der Bahnbaustelle fährt keine Bahn von Ohligs nach Leichlingen und so schüttet der Schienenersatzverkehr im Minutentakt Berufspendler vor dem Leichlinger Bahnhof aus. Der Zug, als er endlich losfährt, ist rappelvoll.


In Köln müssen wir zum Umsteigen noch nicht einmal das Gleis wechseln und sitzen schließlich um halb zehn in der Bahn Richtung Innsbruck.


Zwischen Mainz und Stuttgart regnet es Bindfäden, aber rechtzeitig vor Lindau ist der Himmel wieder blau.


Das Hotel liegt nahe dem Bahnhof auf der Insel Lindau. Wir beziehen unser Zimmer und besichtigen zunächst die Stadt, wobei wir eher zufällig am Diebsturm vorbeikommen, einer der Sehenswürdigkeiten Lindaus.


Dann gehen wir bis zum Turm am den äußersten Punkt der Hafeneinfahrt, von dort aus umrunden wir die Insel auf der Uferpromenade. Überall sitzen noch Leute in Badekleidung am Ufer oder schwimmen im See.


Den Sonnenuntergang genießen wir beim Abendessen an der Promenade direkt am Mangenturm. Hier führt auch gerade eine Gruppe Studenten ein Theaterstück auf, was wir uns interessiert ansehen. Auf der Terrasse unseres Hotels beschließen wir den Abend.

Anreise (Solingen - Lindau)                     Tag 1

Zweiter_Tag.html
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Altes Rathaus von Lindau