Radurlaub 2017:

Rundreise über sieben Grenzen

 
 

In Wörgl ist es schon am Morgen sommerlich warm. Wir besuchen kurz die Fußgängerzone, um Getränke einzukaufen. Dann gehts los.


Die Beschilderung ist zwar etwas holprig, aber unser Navi führt uns dann doch noch zum Brixentalradweg. Immer an der Brixentaler Ache entlang radeln wir gemütlich durch Wälder und Wiesen.


Die Entfernungsangaben für unseren Zielort Kitzbühel widersprechen sich: auf den Schildern sind es noch 34 km, laut Navi nur noch 19, dann wieder 24 km. Aber der Tag ist ja noch lang und das Wetter schön, da ist es uns eigentlich egal.


Immer mehr Radfahrer begegnen uns, fast alle sind Mountainbiker. Und es geht ständig bergauf. Eigentlich war das in der Beschreibung des Radweges so nicht enthalten.


Schließlich zeigt ein Blick in Google Maps, daß wir tatsächlich in ein falsches Tal abgebogen sind. Das Mühltal ist sehr schön und ruhig, dort gibt es keine große Straße. Allerdings ist es nicht unsere Route und wir kehren um.


Nach Westendorf müssen wir nun eine steile Straße hinauf ( 9 - 12 %), zum Glück verkehrsarm. Das gibt uns die Chance, unsere beladenen Räder und uns auf Bergfähigkeit zu prüfen.


Zurück auf dem Brixentalradweg können wir über Westendorf und Kirchberg nach Kitzbühel „genußradeln“.


Der Campingplatz ist schön und komfortabel, es gibt sogar einen Wellnessbereich. Den brauchen wir nicht, es ist noch früh und wir schauen uns die Stadt an.


Eine herausgeputzte, bunte Altstadt erwartet uns und beim Bierchen bricht das Gewitter aus. Wir warten das Ende des Regenschauers ab und nehmen ein Taxi zum Camping, denn es sind fast drei Kilometer bis dorthin.


Es gibt ein Fest mit Grill und Livemusik im Festzelt nahe der Rezeption. Dort lernen wir Uta und Jochen aus Dortmund kennen, mit denen wir viel Spaß und nette Gespräche haben.


Das Gewitter, welches wir dort warm und trocken erleben, sucht seinesgleichen. Es hagelt und regnet in unglaublichen Massen. In einer kleinen Hagelpause schaut Klaus kurz, ob unser Zelt noch ok ist - wir haben Glück!


Am Spielplatz hat sich ein großer See gebildet, in dem die Kinder Fahrrad fahren. Sie versinken bis zum Bauchnabel. Unsere Schlafsäcke sind ein bißchen klamm geworden, aber dennoch schlafen wir gut.

Freitag, 21. Juli 2017

Fotos des Tages

 

Tag 2

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Vorbereitung_und_Anreise.html
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Kitzbühel