Radurlaub 2018:

Reise von Genf nach Innsbruck

 
 

In diesem Jahr beginnt unsere Tour am Genfer See. Ein Nachtzug war zum gewünschten Termin nicht zu bekommen, daher fahren wir mit normalen ICs. Leider müssen wir außer in Köln auch in Olten in der Schweiz noch einmal umsteigen, aber dadurch wird die Fahrt abwechslungsreicher. Wie immer hat Sabine die Tour ausgeklügelt und Klaus die Etappen geplant.


Eckdaten zur geplanten Route:

  1. Genf - Les Gets - Chamonix - Martigny - Brigerbad - San Bernardino - Splügen - St. Moritz - Bormio - Schlanders - Sölden - Innsbruck

  2. ca. 900 km, 15.000 Höhenmeter


Gepäck:

  1. auf jedem Fahrrad hinten 2 Packtaschen à 24 l Volumen, vorn 2 Taschen à 13 l Volumen, insgesamt mind. 15 kg je Rad,  und ein "Handgepäck" als Lenkertasche

  2. In den Packtaschen sind außer Kleidung und Waschzeug noch Schlafmatten, Kissen, Werkzeug, Badeschlappen und Fahrradschloß unterzubringen

  3. Schlafsäcke und Zelt werden separat in wasserdichten Säcken auf dem Gepäckträger befestigt


Um nicht auf einen Stromanschluß auf dem Campingplatz angewiesen zu sein, haben wir wieder unser Solarpanel dabei, welches wir an sonnigen Tagen oben aufs Gepäck schnallen können. Die Kapazität reicht zum Aufladen unserer Handys locker aus, drei aufgeladene Powerbanks bilden die Reserve. Zusätzlich nehmen wir auch einen Eurostecker mit, wie er auf den meisten Campingplätzen mit Stromanschluss erforderlich ist.


Außerdem haben wir ein Tarp dabei, das unseren Zelteingang bei Regen überdacht. Die beide dazugehörigen Stangen sind dreiteilig und passen daher in einen der Packsäcke.

Vorbereitung

Mittwoch, 04. Juli 2018

Fotos des Tages


 

Das Wetter meint es an unserem ersten Urlaubstag gut mit uns. Als wir gegen halb sieben durch den beginnenden Berufsverkehr zum Bahnhof hinunterradeln, scheint bereits die Sonne.


In Köln haben wir einen ordentlichen Zeitpuffer, bis unsere Bahn nach Olten einfährt. Dort steigen wir fünf Stunden später in den nächsten IC um, der uns kurz vor 17 Uhr in Genf absetzt. Alles in allem war das eine reibungs- und verspätungslose Bahnreise.


Eine Stunde später, nach einem kleinen Imbiß, fahren wir durch den sehr starken Berufsverkehr am See vorbei Richtung Grenze. Zu Anfang ist auf dem Radweg ein Slalom zwischen den Hunderten von Fußgängern angesagt, dann folgt für lange Zeit ein Radstreifen, der sich erst in Frankreich irgendwann verflüchtigt.


Als wir das Seeufer verlassen, steigt die Straße an und wir können nach einer Weile den schönen Genfer See von oben betrachten, bevor die eher langweilige Strecke durchs Land beginnt. In den Orten, die wir passieren, kommt es immer wieder zu Staus, die wir natürlich auf jegliche Art und Weise zum Überholen nutzen.


Kurz vor Thonon-les-bains wird die Straße autobahnähnlich, wir können aber bald darauf einen Anliegerweg abseits der Hauptstraße nutzen.


Dann geht es quer durch die ganze Stadt, mehrere Kilometer lang, bevor wir endlich auf die Straße gelangen, die zur Küste führt. Dort liegt auch unser Campingplatz. Die Rezeption hat schon seit einer Stunde geschlossen und auf der großen Terrasse des Restaurants ist der Teufel los. Sabine holt sich vom Barchef die Erlaubnis, auf den Platz zu fahren.


Nach Aufbau und Duschen gehen wir zum Restaurant zu Abend essen. Das Essen ist sehr lecker und auch das kalte Bier schmeckt uns gut. Die Unterhaltungsband besteht aus einem gemischten Duo, die ein gutes Repertoire haben und dies auch exzellent rüberbringen können. Es wird auch getanzt.


Gegen 23 Uhr stört der Regen die Veranstaltung und die meisten Gäste, so auch wir, flüchten auf überdachte Plätze. Als der Regen etwas nachlässt, gehen wir zurück zu unserem Zelt. Durch unser Tarp sind wir regensicher für die Nacht und schlafen glücklich ein. Ein gelungener Start in den Urlaub, trotz des Regens.

Anreise (Solingen - Genf - Disdille)          Tag 1

Nachmittags am Genfer See

Allgemeines

Wir berichten hier subjektiv über unsere jährlichen Fahrradreisen und unsere Eindrücke.

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Die jeweilige Übernachtung ist verlinkt auf eine externe Website, zumeist die des Gastgebers.

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